LES Neuwied

  • - Unsere Website: www.les-neuwied.de -

    Die Ludwig-Erhard-Schule kann mittlerweile auf eine mehr als 100jährige Tradition zurückblicken, in der sie sich von einer kleinen kaufmännischen Schule in Neuwied zu einer der größten Wirtschaftsschulen im nördlichen Rheinland-Pfalz entwickelt hat – mit 2800 Schülerinnen und Schülern und 140 Lehrerinnen und Lehrern. In einer so großen Berufsbildenden Schule, in der viele einen Migrationshintergrund aufweisen, ist das friedliche Zusammenleben, Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen, Religionen oder Weltanschauungen ein wesentlicher Baustein für das Zusammenleben in aber auch außerhalb der Schule und Teil unserer Schul-philosophie. Unsere Schule stellt eine Art Gemeinwesen im Kleinen dar.

    Daher ist es für die Ludwig-Erhard-Schule eine große Freude, anerkannte UNESCO-Projekt-Schule zu sein und im UNESCO-Netzwerk mitarbeiten zu dürfen. Seit dem Jahr 2015 ist unsere Schule auch Europaschule.

    Die Ludwig-Erhard-Schule arbeitet schon seit vielen Jahren nachhaltig und nachdrücklich an sehr unterschiedlichen und vielfältigen Projekten, die in der heute globalisierten Welt von großer Bedeutung sind: „Interkulturelle Bildung“ und eine „Kultur des Friedens“ zum Beispiel (vgl. auch Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen, Essentials) gehören in der Ludwig-Erhard-Schule ganz selbstverständlich zum Schulalltag.

    Wir ermöglichen den Schülerinnen und Schülern in unserer Schule ein demokratisches, diskussions-freudiges Schulklima, das die Meinungsbildung und Meinungsäußerung von Schülerinnen und Schülern nachhaltig fördert, das kritische Denken und die Toleranzentwicklung begünstigt. In vielen jährlich wiederkehrenden Projekten und zahlreichen Arbeitsgemeinschaften erwerben die Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Erhard-Schule wichtige Kompetenzen, indem sie unterschiedliche Standpunkte kennen lernen, die das Problembewusstsein wecken und gleichzeitig den gemeinsamen Bestand von Kernwerten aufzeigen. Zu erwähnen sind hier z. B. die

    • preisgekrönte Juniorenfirma der Ludwig-Erhard-Schule „JuFi“,
    • Schülerzeitung „LESson“,
    • Theater-AG,
    • Bildungslandschaft Neuwied,
    • Moderation und Mediation-AG,
    • School goes economy-Veranstaltungen,
    • AG Streitschlichtung,
    • Cyber-Mobbing-AG,
    • Photovoltaikanlage,
    • Projekte zu aktuellen Umwelthemen,
    • die Kooperation mit lokalen Partnern (Eine-Welt-Laden etc.)

    Es ist unserer Schule ein besonderes Anliegen, unsere Schülerinnen und Schüler als aktive und verantwortungsbewusste Bürger auf das Leben und den Alltag im vereinten Europa und der globalen Welt vorzubereiten. Dazu gehört natürlich, dass internationale Schulkontakte und bilaterale Schüler- und Lehreraustausch-programme, internationale Berufspraktika mit verschiedenen Ländern in Europa (z. B. im Rahmen von Erasmus plus, DFJW, Assistentteacher, Frank­reich, Polen, Spanien, Griechenland, Österreich) und weltweit (Ruanda, Indone­sien) seit Jahren bei uns regelmäßig stattfinden, weiterhin gepflegt und ausge­baut werden. Dies lässt sich als UNESCO-Projekt-Schule mithilfe des UNESCO-Netzwerkes, d.h. durch internationale Kooperationen, viel erfolgreicher verwirklichen.

    Für unsere Schulgemeinschaft bedeutet UNESCO-Projektschule und Europaschule zu sein, dass wir den bereits eingeschlagenen Weg beharrlich weitergehen, uns als über 100 Jahre alte Schule den neuen Herausforderungen stellen, uns stetig weiterentwickeln sowie verbessern und Demokratie in allen Bereichen des Schullebens leben. Gefördert wird dies u. a. durch eine neu implementierte Feedbackkultur. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule werden auch weiterhin durch uns Lehrerinnen und Lehrer beharrlich und beständig ermutigt und befähigt, sich mit der immer komplexer werdenden Welt auseinanderzusetzen und sich den zukünftigen Herausforderungen als partizipierende, verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger zu stellen.

         

           

               

      

    LES NEWS

    Amnesty International Neuwied besuchte die Ludwig-Erhard-Schule

    Junge Leute wollen sich für die Menschenrechte engagieren

    Neuwied. Die Ludwig-Erhard-Schule Neuwied (Berufsbildende Schule) hatte zu ihrem Tag der offenen Tür auch die Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International eingeladen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Unesco-Projektschule lag im Bereich der Nachhaltigkeit.

    Deshalb suchte der Lehrer Marcel Lauterbach die Unterstützung der Amnesty-Gruppe. Für die Schüler sind die Menschenrechte von großer Bedeutung, denn sie bilden die Grundlage der Verfassung. „Die angeborene Würde und die gleichen unveräußerlichen Rechte aller Menschen sind die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in unserer Welt.“ So heißt es in der Präambel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“, die in diesem Jahr 71 Jahre alt wird. Deshalb wollen sich die Schüler auch gegen jegliche Form von Rassismus wenden. Denn niemand darf wegen seiner Abstammung, seiner Sprache, seiner Herkunft, seines Glaubens oder seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden. Die Amnesty-Mitglieder Theresia Knieke, Susanne Kudies, Manfred Kirsch und Inge Rockenfeller informierten an einem Infotisch über ihre Menschenrechtsarbeit. Auf Petitionen zu der Arbeit von Menschenrechtsverteidigern im Kongo und in Saudi-Arabien konnte jeder seine Solidarität mit ihnen durch seine Unterschrift Ausdruck verleihen. Außerdem konnte sich jeder an einer Fotoaktion mit der Aufforderung „Ich wähle Menschenwürde“ beteiligen. Mit großem Engagement beteiligten sich die jungen Menschen im Alter von 16 bis 19 Jahren an den Aktionen der Amnesty-Gruppe. Die Amnesty-Mitglieder freuten sich sehr über das Interesse der Schüler und ermunterten sie, sich weiterhin für die Menschenrechte zu engagieren.

    Pressemitteilung

    Amnesty International Neuwied

    Tag der offenen Tür mit Ausbildungsmesse am Samstag, 02. Februar 2019 - 10:00 bis 14:00 Uhr

    Link zum Video: Ninjas - LES Neuwied

     

    2. Platz beim Eine-Welt-Schulpreis geht an die LES

    Informationsveranstaltung „70 Jahre Menschenrechte“ und Briefmarathon – Amnesty International

    Mit diesem Satz haben die Vereinten Nationen jedem Menschen auf dieser Erde – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status – vor 70 Jahren die gleichen Rechte und Freiheiten zugesichert. Doch Vertreibung, Folter und Genozid sind auch heute noch in weiten Teilen der Welt verbreitet.


    Vor diesem Hintergrund schilderte Peter Babnik von Amnesty International Koblenz sowohl den beiden Deutsch-Leistungskursen der Jahrgangsstufe 12 als auch einem Deutsch-Grundkurs der Jahrgangsstufe 13 die Handlungsfelder der 1961 gegründeten Organisation. Herr Babnik führte an, dass die Allgemeinen Menschenrechte die Basis für Freiheit und Gerechtigkeit seien und das Fundament für alle Arbeits- und Tätigkeitsbereiche bildeten. Wenngleich sich seit ihrer Verkündigung das Gesicht der Welt positiv verändert habe und Menschenrechte Eingang in internationale Vereinbarungen gefunden hätten, so stimmten Anspruch und Wirklichkeit leider nicht immer überein. Herr Babnik nannte zahlreiche Beispiele und verknüpfte diese mit entsprechenden Artikeln aus den Menschenrechten. Darüber hinaus gab er einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche, die u. a. in Eilaktionen, Pressearbeit, öffentlichkeitswirksamen Aktionen sowie Lobbyarbeit gegenüber Regierungen, Institutionen und Wirtschaftsunternehmen zum Ausdruck kämen. Im Hinblick auf gegenwärtige Aktionen verwies Herr Babnik auf den Briefmarathon 2018, bei dem Schülerinnen und Schüler z. B. in Form von Forderungsbriefen an Regierungen die Möglichkeit hätten, sich aktiv für Menschenrechte einzusetzen. Sein Plädoyer lautete: „Einen einzelnen Brief können die Behörden ungelesen wegwerfen, aber Tausende von Schreiben, die die Einhaltung der Menschenrechte fordern, lassen sich nicht ignorieren!“ Auch die Solidaritätsbriefe seien ein wichtiger Baustein, um Menschen in Gefahr Hoffnung und Mut zu spenden. Herrn Babniks Ausführungen regten zum Nachdenken an und zeigten auf, dass Solidarität und Einsatzbereitschaft in einer immer komplexer werdenden Welt einen bedeutsamen Faktor darstellen, um der Zukunft gestaltend zu begegnen. An dieser Stelle möchten wir Herrn Babnik und Amnesty International herzlich für ihr Engagement an unserer Schule danken!

    Fake – Oder war doch nur Spass

    „Cybermobbing“ und „Medienkompetenz“ – zwei Themenschwerpunkte, die bei Jugendlichen wohl noch nie relevanter waren als in dieser Zeit. Grund genug für die Ludwig-Erhard-Schule Neuwied, die Aufklärung in diesem Bereich anzugehen.

    Nachdem in der Vergangenheit schon mit klassischen Unterrichtsmaterialien, Filmen und Vorträgen der ortsansässigen Polizei zum Thema agiert wurde, gelang es diesmal, die Berliner Theatergruppe „Ensemble Radiks“ an die BBS Wirtschaft Neuwied zu locken.

    Den Schauspielern des „Ensemble Radiks“ gelang es in ihrer Aufführung, die unaufhaltsame Dynamik und die drastischen Folgen des Cybermobbings darzustellen, das anfangs nur mit vermeintlich harmlosen Späßen begann.

    Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen I und II sprach ebenfalls davon, dass das Thema sehr gut getroffen worden sei. In einer mehr als 30-minütigen Nachbesprechung mit den beiden Schauspielern des Ensembles wurden ihnen u. a. Wege aufgezeigt, wie sie aufkommendes Mobbing frühzeitig im Keim ersticken können.

    Schüler der Landesblindenschule besuchen die LES

    04.12.2018: Seit 2011 besuchen die Berufsfachschulklassen der Landesblindenschule Neuwied Feldkirchen alljährlich im Dezember unsere BF I. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch über den ganz unterschiedlichen Alltag an den beiden Schulen, standen diesmal kooperative Spiele auf dem Programm. Außerdem wurde unseren Schülern der von den LBS-Schülern selbst gedrehte Film „Blindenknigge“ vorgestellt, in dem man Tipps im Umgang mit blinden Menschen erhält. Abgerundet wurde der Vormittag mit einem gemeinsamen Mittagessen, serviert von der Jufi. Wir freuen uns bereits jetzt auf den traditionellen Gegenbesuch vor den Sommerferien.

    Schülerinnen und Schüler diskutieren mit Verfassungsschutz

    Am Dienstag, den 4. Dezember 2018, wurde die Klasse BGY 18e von einer Abgeordneten des Verfassungsschutzes besucht.

    Nach einer kurzen Begrüßung von Deutschlehrer Herr Wetstein und einer Vorstellung des Verfassungsschutzes begann auch schon der Vortrag, der sich hauptsächlich mit Rechtsextremismus, aber auch mit Islamismus und Linksextremismus beschäftigte.

    Zunächst einmal wurden grundlegende Fragen geklärt, wie bspw. was Rechtsextremismus überhaupt ist oder aber die Frage, welche Zielgruppen von Extremismus betroffen sind. Auch das Ziel und die Arbeit des Verfassungsschutzes wurden erläutert und letztlich sehr deutlich: Das Ziel des Verfassungsschutzes ist es, die freiheitliche demokratische Grundordnung  zu schützen.

    Des Weiteren wurden viele kritische Fragen gestellt und darüber nachgedacht, wie schnell man in extremistische Szenen rutschen kann, ohne davon Kenntnis zu haben. Selbst die Arbeit des Verfassungsschutzes selbst wurde in der Diskussionsrunde kritisch beleuchtet. Zusammengefasst ist nun zu sagen, dass der Verfassungsschutz alles dafür tut, um eine freiheitliche und demokratische Grundordnung beizubehalten. Auch wenn mancher sehr fasziniert von der Arbeit dieser Institution war, muss man auch darauf achten, wie man sich verhält und mit wem man sich einlässt, um nicht in den Extremismus abzurutschen. Nachdem die Klasse in der vergangen Woche außerdem ihre Klassenarbeit geschrieben hatte, war der Besuch des Verfassungsschutzes ein guter Punkt, um auf das im Unterricht besprochene Thema „Radikalismus und Extremismus“ aufzubauen und auch mal eine gute Abwechslung zum „normalen“ Deutschunterricht.

    IG-Metall-Vertreter in der Ludwig-Erhard-Schule

    Christian Begass, Politischer Sekretär der IG-Metall, hat am 10.12.2019 mit angehenden Automobilkaufleuten an der Ludwig-Erhard-Schule über Fragen rund um den Tarifvertrag gesprochen.

    Für viele Schülerinnen und Schüler ist das Thema 'Tarifvertrag' schwer greifbar, weil es sehr komplex ist und vordergründig abstrakt wirkt. Dass das Thema jedoch äußerst interessant ist, wollte Frau Weyda, Sozialkundelehrerin an der Ludwig-Erhard-Schule, zeigen, indem sie sich im Unterricht der Automobilkaufleute (BS AK16a) von dem Politischen Sekretär, Herrn Begass, der IG-Metall Koblenz unterstützen ließ.

    Herr Begass verfügt über eigene Erfahrungen mit Tarifabschlüssen, und er konnte so den Unterricht durch seine engagierte Referententätigkeit erweitern. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Fragen und Ansichten mit dem Praktiker diskutiert und so eine Realitätsnähe erfahren, die ihnen das Lernen erleichtert und spannend macht.

    Frau Weyda und Herr Begass wollen diese vielversprechende Kooperation in anderen Klassen fortsetzen.

    Fifa Schiedsrichter Lutz Wagner und das Kollegium der Ludwig-Erhard-Schule zeigen sich die rote Karte

    Im Rahmen des diesjährigen Studientages hielt Fifa Schiedsrichter Lutz Wagner am 21.11.2018 einen Vortrag vor dem Kollegium der Ludwig-Erhard-Schule Neuwied zum Thema „Regeln und ungeschriebene Gesetze“. In einer äußerst lehrreichen aber auch unterhaltsamen Art und Weise zeigte er den Berufsschullehrerinnen und –lehrern die Parallelen zwischen dem Handeln als Schiedsrichter auf dem Fußballplatz und als Lehrkraft im Klassenzimmer auf. Der Schiedsrichter müsse nicht immer richtig, aber immer akzeptiert entscheiden. Es sei viel wichtiger eine falsche Entscheidung als zaudernd gar keine Entscheidung zu treffen, denn die falsche Entscheidung könne immerhin korrigiert werden. „Tust du viel, machst du Fehler. Keine Angst vor Fehlern,“ gab er zu bedenken.

    Das gebannt lauschende Kollegium erfuhr, dass der berühmte italienische Internationale, Pierluigi Collina, keineswegs der beste, wohl aber der erfolgreichste Schiedsrichter seiner Zeit gewesen sei. Dies habe er durch seine hervorragende „Warenpräsentation“ erreicht. Seine Fehlerquote war gut, aber keineswegs überragend.

    Lutz Wagner zeigte Spielszenen und ließ das Kollegium mit roten und gelben Karten entscheiden. Wer dabei zu schnell und zu sicher etwa die rote Karte zeigte, lag oft daneben. „Unruhe schafft Unruhe, Ruhe schafft Ruhe“, mahnte er und stieß auf viel Zustimmung. Er empfahl in kritischen Situationen das richtige Maß zwischen Distanz und Nähe zu suchen und Delinquenten nicht in der emotionalen Hochphase anzusprechen, sondern zeitversetzt. Dies gelte für den Umgang etwa mit einem Oliver Kahn, welcher seine einzige Rote Karte von Lutz Wagner erhielt, gleichermaßen wie für den Umgang mit aufbrausenden Schülerinnen und Schülern.

    Nach lang anhaltendem Applaus stand Lutz Wagner für überraschend stark nachgefragte „Selfies“ zur Verfügung, und unter manchem Weihnachtsbaum der Region werden original signierte, nicht käuflich zu erwerbende gelbe und rote Karten liegen.

    Pressemitteilung der LES

    Henning Fleck

    Theaterstück an der Ludwig-Erhard-Schule – Schülerinnen und Schüler werden mit Vorurteilen konfrontiert

    Am 20.11.2018 gastierte in der Ludwig-Erhard-Schule das Chawwerusch Theater aus Herxheim bei Landau. Von professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern wurde das Stück „Braun werden“ dargeboten. Es handelt von einem, der auszog … oder auch nicht. Hotel Mama  hat ja durchgehend geöffnet. Deshalb verschiebt der knuddelige Computerfachmann Konrad die Suche nach der ersten eigenen Wohnung immer wieder auf  morgen. Konrads Mutti freut sich, wenn es dem Jungen nur gut geht. Sie selbst hat nicht allzu große Ansprüche ans Leben, nur einen Traum verfolgt sie hartnäckig: Knackig braun werden. Und das wird ihr im Laufe der Ereignisse schneller und ganz anders gelingen, als gedacht.

    Die zunächst heile Familienwelt, der Traum von der spießigen kleinen heilen Welt wird zunehmend durch irritierende Äußerungen gestört. Welche schrägen Töne muss Mutti da von Sohnemann und Schwiegertochter in spe vernehmen? Lieber weghören, beschließt Mutti, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. „‘Braun werden‘ konfrontiert und provoziert den Zuschauer und zwingt ihn sich mit seinen eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen. Schon jetzt lässt sich sagen, dass bei den Schülerinnen und Schülern viele Denkprozesse ausgelöst wurden, und wir freuen uns darauf, die wichtige Thematik im Unterricht zu vertiefen,“ so Organisator Henning Fleck.

    Gefördert wurde das Theaterstück von der Leitstelle „Kriminalprävention“ mit Sitz im Ministerium des Innern und für Sport.

    Kreatives Schreiben – „Global Goals Lyrik Werkstatt“

    Zur Nachbereitung unserer Auseinandersetzung mit lyrischen Texten haben wir uns mit Hilfe einer Lerntheke zunächst mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandergesetzt. Darauf aufbauend haben wir überlegt, welchen UNESCO-Zielsetzungen bzw. welchen Global Goals diese Herausforderungen zugeteilt werden können.

    Nach einer ersten inhaltlichen Auseinandersetzung konnten die Lernenden eigene Schwerpunkte setzen und sich in verschiedene Themenkomplexe zu den Global Goals einarbeiten. Ihre Gefühle, Gedanken und Empfindungen konnten sie in der „Global Goal Lyrik Werkstatt“ verarbeiten.

    Um die Handlungsprodukte wertzuschätzen und wichtige Themenfelder aufzugreifen, haben wir im Anschluss einen Galerierundgang durchgeführt. Hier hat sich gezeigt, dass durch die lyrische Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen interessante Denk- und Ansichtsweisen zum Ausdruck kamen und kreative Potentiale entfaltet werden konnten.

    Autorenlesung in der LES am Bundeweiten Vorlesetag 2018

    Die Koblenzer Autorin Katharina Göbel liest vor Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums, Zweig Gesundheit und Soziales, der in Kooperation mit der Alice-Salomon-Schule Linz an der LES Neuwied angeboten wird und Schülerinnen in der Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten (BS MFA 16b), aus ihrem aktuellen Roman „verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt“ .
    Der Roman thematisiert den Umgang mit Demenz, sowohl aus Sicht der direkt Betroffenen als auch deren Angehörigen. Durch diese Multiperspektivität gelingt es der Autorin, ein breites Publikum anzusprechen. Neben der Lesung erhalten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Gesundheit in den Stufen 12 und 13 und die Auszubildenden zur medizinischen Fachangestellten die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen. „Wir freuen uns immer, wenn es uns gelingt ein Stück Wirklichkeit in den Unterricht zu holen und so die Relevanz des Theoretischen zu zeigen.“

    (B.Becker-Hausmann, Koordinatorin Berufliches Gymnasium).

    Ludwig-Erhard-Schule mit der Bildungslandschaft Neuwied auf dem Demokratietag

    Demokratietag 2018 in Ingelheim am Rhein - Demokratie beginnt mit dir!

    Demokratie langweilig? Nein überhaupt nicht! Über 750 Teilnehmer nahmen diese Erkenntnis mit nach Hause. Denn mehr als 70 Aussteller präsentierten ihre Projekte und Organisationen über „Demokratie lernen und leben!“ als Plattform für Diskussion, Austausch und Vernetzung.


    Am 18.10.2018 stellte die Bildungslandschaft Neuwied ihre Projekte beim Demokratietag vor. Die Bildungslandschaft ist die erste und einzige Kooperation und Vernetzung von verschiedenen Schulformen in Rheinland-Pfalz. Das Rhein-Wied-Gymnasium, die Integrierte Gesamtschule Johanna Löwenherz, die Berufsbildende Schule Heinrich Haus und die Ludwig-Erhard Schule ermöglichen Schülern an Projekten teilzunehmen, die ihre eigene Schule nicht anbieten können. Von Moderatorenausbildung (RWG) und Klassensprechertraining (IGS) über Inklusion & Toleranz (BBSHH) bis hin zur Mediationsausbildung und School goes Economy (LES).

    Der Demokratietag, unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, bot den Schülern ein buntes Programm aus Mitmachaktionen, Vorträgen, politische Diskussionen und Planspielen. Ein besonderes Highlight war das „Heiße Eck“. Politiker aus dem Landtag stellten sich den kritischen Fragen der Jugendlichen. Vertreter unserer SV hatten einen regen Austausch mit dem Jugendpolitischen Sprecher der SPD, Marc Ruland und auch der AfD Kreisverbandsvorsitzender, Dr. Jan Bollinger, musste sich unserer SV stellen. Das diesjährige Motto lautet „Demokratie beginnt mit dir!“. Das bedeutet, dass wir miteinander aktiv die Demokratie mitgestalten, indem wir mitmachen. Doch in der heutigen Zeit ist die Demokratie einer besonderen Herausforderung und Gefahr ausgesetzt. Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Terror und Extremismus bedrohen unser friedliches Zusammenleben in Deutschland, Europa und in der Welt. Aber hat man die Möglichkeit in der Schule, im Verein, in der Stadt und Welt sich aktiv einzubringen? Und was erreicht man dabei? Die Antwort lautet JA! In der Schule trägt die SV ihren Beitrag dazu oder auch die Stadtjugendringe in den Städten. Denn jede und jeder einzelne muss Verantwortung übernehmen! Nicht wegdrehen! Sich einmischen! Sich engagieren! Wir übernahmen gemeinsam Verantwortung, indem wir den Sternenmarsch organisierten. Die Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig (SPD) gratulierte und unterstrich unser einzigartiges Engagement zum Sternenmarsch. Sie fand, dass es eine tolle Aktion war und ein besonderes Zeichen! Um dieses Engagement weiter auszubauen, müssen wir alle mitmachen. Du und alle andere Menschen müssen sich für ein Zusammenleben aller Menschen, bessere Schulen, kinder- und jugendgerechte Politik und eine bessere Welt einsetzen. Denn Demokratie beginnt mit dir!
    Philipp B. (BGY 17b)

    Impressionen:

    Bildungsministerin Frau Dr. Hubig mit der SV

    Ein Projektbeitrag

    Ali mit einem Landtagsabgeordneten

    Nina diskutiert mit einem Landtagsabgeordneten

    LES auf dem Ruandatag 2018 in Mayen  

    Dieses Jahr fand der alljährliche Ruandatag im Eifelstädtchen Mayen statt. Bei im Tagesverlauf immer sommerlicheren Temperaturen fanden sich auf dem Marktplatz diverse Aussteller von Partnerschaften mit Schulen und Handwerkerzentren in Ruanda, sowie Initiativen zur Förderung der Entwicklung von Ruanda ein.
     

    Nach den Eröffnungsreden des Herrn Inneministers Roger Lewentz und des Herrn Präsidenten des Partnerschafts-vereins Dr. Richard Auernheimer umrahmten das bunte Bühnenprogramm sowie die diversen Vorträge zur Partnerschaft im alten Rathaus die Aktivitäten der Aussteller auf dem Marktplatz.

     Neben unserer Schule wurde Neuwied noch vom Karaba Verein e.V. und der Landesblindenschule vertreten. Auch Haus Wasserburg, wo unsere jährlichen Orientierungstage mit der Berufsfachschule I stattfinden, präsentierte seine Partnerschaftsaktivitäten mit Ruanda.

     Es zeigte sich wieder einmal, wie wichtig ein gegenseitiger Gedanken- und Erfahrungsaustausch ist; Das von uns anvisierte Projekt der Küchenmodernisierung für die 1500 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule könnte nun in der Anschaffung 2 neuer gasbeheizter und nicht mehr holzbefeuerten Kochstellen Gestalt annehmen. Erste Gespräche dazu mit dem Innenministerium und dem Direktor der Partnerschaftsschule dazu finden in Kürze statt.  

    Kurt Gebel 

    Schüler der LES mit großer Beteiligung am Sternmarsch der Neuwieder Schulen für Toleranz und Demokratie

    Ca. 300 Schülerinnen und Schüler der LES machten sich am 28.09.2018 auf den Weg den Heddesdorfer Berg hinab zur Kirmeswiese um ein Zeichen für Toleranz und Demokratie zu setzen. Begleitet von der Kinzingschule und der Polizei zog die Schülerschaft friedlich und ausgelassen zur Kirmeswiese zu der zentralen Kundgebung unter dem Motto "Neuwieder Schulen sind bunt". Schülerin Kira der LES verzückte die Menge mit dem Lied "We are the World". Die Schulleitung dankt der SV, den Verbindungslehrkräften, den Organisatoren, der Polizei und natürlich allen Schülerinnen und Schülern für eine beeindruckende und friedliche Veranstaltung.

    Beittrag des SWR:

    https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/Fuer-Vielfalt-und-Toleranz-Sternmarsch-aller-Neuwieder-Schulen,sternmarsch-100.html

    Blick Aktuell vom 14.03.2018

    Delegation aus Suqian zu Besuch -

    Vertreter aus China erhielten Einblicke ins duale Berufsausbildungssystem

     

    Blick Aktuell vom 21.02.2018

     

    Blick Aktuell vom 22.11.2017

    Einzigartige Lernpartnerschaft in Rheinland-Pfalz -

    Vier Schulen präsentieren sich gemeinsam als Bildungslandschaft Neuwied

    Ausschnitt aus der Landesschau Rheinland-Pfalz vom 27.10.2017

    Erfolgsmodell Schülerfirma

    Vor 25 Jahren übernahm eine Juniorenfirma der Ludwig-Erhard-Schule den kleinen Hausmeisterkiosk. Das von Jugendlichen geführte Unternehmen setzt mittlerweile jährlich 200.000 Euro um.

    swrmediathek.de/player.htm?show=1643c6c0-bb39-11e7-a5ff-005056a12b4c

     

    Impressionen von unserem Stand am EINE-WELT-FEST in Neuwied (30.09.2017)

    RZ vom 28.09.2017

    Blick Aktuell vom 24.09.2017

    Fairer Handel schafft Perspektive

    Neuwied. Im Rahmen der fairen Woche veranstaltet die Stadt- und Kreisverwaltung Neuwied zusammen mit dem Agenda-Ring Rhein-Westerwald ein Eine-Welt-Fest am Samstag, 30. September. Eröffnung ist um 10 Uhr auf dem Luisenplatz in Neuwied. Zwölf Initiativen stellen dabei ihre Arbeit vor. Bei den Ständen des Eine-Welt-Ladens und der Agenda-Gruppe von Stadt und Landkreis wird das Thema fairer Handel im Mittelpunkt stehen. In Bezug zum fairen Handel präsentieren Stadt und Kreis die Ergebnisse Ihrer Arbeit zu der Kampagne „Fairtrade-Kommune“. Des Weiteren ist Oikocredit vertreten, ein Pionier des ethischen Investments. Unter anderem vergibt die internationale Genossenschaft Kredite an soziale Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. EIRENE und Amnesty International werden Beispiele ihrer Friedensarbeit aufzeigen. auch weitere Initiativen, wie der Verein Kinder in Not, das Diakonische Werk und die Stiftung Bethesda sowie das Thema „Neue Wohnformen“, sind auf dem Fest vertreten. Die Afrikanische Gemeinschaft wird ebenso sowie der Verein Karaba-Neuwied zusammen mit der Ludwig-Erhard-Schule ihr Engagement vorstellen.

    Blick Aktuell vom 19.07.2017

     

    Blick Aktuell vom 19.07.2017

    Blick Aktuell vom 05.07.2017

    Blick Aktuell vom 26.05.2017

    EU-Projekttag in der  Ludwig-Erhard-Schule

    In jedem Jahr findet im gesamten Bundesgebiet der EU-Projekttag an Schulen statt. Ziel ist es, durch Diskussionen mit Politikern bei Schülerinnen und Schülern Interesse am europäischen Einigungsprozess zu wecken, das Verständnis für die EU zu vertiefen und den Jugendlichen die europäische Idee nahezubringen, denn, so betonte der SPD-Politiker Fredi Winter eingangs, „fast alles hat mittlerweile mit Europa zu tun –zumindest mittelbar“. Eine Stunde lang stellte sich Fredi Winter den kritischen Fragen der interessierten und gut vorbereiteten Schüler des Beruflichen Gymnasiums und der Berufsschule, die in einer lebhaften Diskussion zunächst den Vorteilen eines vereinten Europas wie die Bewahrung des Friedens, Studium und Arbeit im Ausland, Reisen im Schengen-Raum ohne Grenzkontrollen die Probleme wie hohe Jugendarbeitslosigkeit, Kluft zwischen Arm und Reich sowie die Flüchtlingsproblematik gegenüberstellten. Der weitere Verlauf der Diskussion bezog sich auf drei Schwerpunkte, die zurzeit die Debatten in Europa beherrschen: Brexit, Flüchtlingspolitik, Türkei, wobei hier insbesondere die Zukunft der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei vor dem Hintergrund des Verfassungsreferendums vor gut einem Monat, des Besuchsverbots deutscher Parlamentarier auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik und dem mit der Türkei geschlossenen Flüchtlingspakt im Mittelpunkt standen. Einige Schüler meinten: „Sehr informativ, solche Diskussionsrunden sollten wir öfter machen!“ Deshalb bot Fredi Winter an, gerne wieder in die Ludwig-Erhard-Schule zu kommen, um über weitere politische Themen mit den jungen Leuten zu diskutieren.

     

    Blick Aktuell vom 26.04.2017

     

    Blick Aktuell vom 12.04.2017

    Blick Aktuell vom 05.04.2017

     

    Blick Aktuell vom 14.09.2016

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